Labor / Legionellenuntersuchung

Labor / Legionellenuntersuchung 2018-09-12T18:16:16+00:00

Wasseranalysen, Labordienstleistungen und Legionellenuntersuchungen nach 42. BImSchV

Chemiker bei Laborarbeit

Unser eigenes Labor bietet eine Vielzahl von Labordienstleistungen rund um Wasser an.

Wir sind für Wasserbeprobungen gemäß 42. BImSchV für Kühltürme, Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheider zugelassen und bieten von der präventiven Beratung hinsichtlich Legionellen bis zur Wasserprobenahme ein Rund-um-sorglos-Leistungspaket.

Weiterhin ist die genaue Kenntnis der Wasserbeschaffenheit ist eine wichtige Voraussetzung für effiziente Wasseraufbereitung, Qualitätsmerkmal eines guten Wasseraufbereiters und regelmäßige Kontrolle der Wasserqualität unserer Kunden lässt Probleme häufig gar nicht entstehen.

Unter anderem können Wasseranalysen im Labor meist bei folgenden Fragen helfen:

  • Warum habe ich viel Korrosion?
  • Warum fällt mir Kalk aus?
  • Warum ist mein Wasser verschmutzt / verdreckt?
  • Wie könnte meine Produktion langfristig noch reibungsloser laufen?
  • Welches Wasseraufbereitungsmittel wäre ideal für mich?

Diese Liste könnte man seitenweise fortführen. Einige gängige Wasserparameter möchten wir Ihnen kurz vorstellen.

Wichtige Wasserparamter kurz erklärt

Wasseranalysen sind für Sie maximal unverständlich? Wir versuchen, so gut es möglich ist, dass wirklich nur Allerwichtigste in einfachen Worten zu erklären. Natürlich führt dies dazu, dass aus chemischer Sicht nicht alles vollständig korrekt erläutert werden kann.

Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht

Das chemische Gleichgewicht zwischen den Ionen der Kohlensäure, dem Kohlendioxid und Calciumcarbonat wird als Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht bezeichnet. Bei Änderung des Kalk-Kohlensäure-Gleichgewichts (z. B. pH-Wert-Erhöhung, Erwärmung mit der Folge erhöhten CO2-Austrages) können sich Karbonate bilden (=> ggf. mehr Kalk/Kesselstein).

Ca-Härte

Einheit: °dH oder mmol/l

Menge an Calcium im Wasser. Viel Calcium kann zu Verkalkung führen (Calciumcarbonat). Da die Härte aus Calcium und Magnesium besteht, ist die Calciumhärte geringer als die Wasserhärte.

Gesamthärte (Wasserhärte)

Einheit: °dH  oder mmol/l

Die Härte des Wassers ist die Summe von Calcium- und Magnesiumionen. Die Härte hängt stark vom Untergrund ab, aus dem das Wasser gefördert wurde und ist von Region zu Region unterschiedlich. Zu viel Härte ist meist negativ, da sie Ablagerungen bzw. Verkalkungen (Calciumcarbonat/Magnesiumcarbonat) fördert.

pH-Wert

Ein Wert für die Menge an Säuren bzw. Basen im Wasser. Er ist wichtig für die Korrosion. Die Skala reicht von 0-14. Wasser mit pH-Wert um 7 ist neutral. Umso niedriger der pH-Wert umso „saurer“ ist das Wasser, um so höher der pH-Wert, umso alkalischer (Lauge) ist das Wasser. Kühlwasser sollte, je nach verbauten Werkstoffen, meist grob im Bereich von 7,5-9,0 liegen.

Elektrische Leitfähigkeit

Einheit: µs/cm

Wichtige Kenngröße, da sie ein Maß ist für die Menge an gelösten Salzen und somit Rückschlüsse auf die Wasserbeschaffenheit ermöglicht. Zuviel Leitfähigkeit fördert u. a. Korrosion. Faustregel: Viel Salz => hohe Leitfähigkeit => höhere Korrosion.

Chloride

Einheit: mg/l

Einen wesentlichen Einfluss auf das Korrosionsverhalten eines Wassers üben die Chloride aus. Sie wirken bei vielen Metallen, einschließlich Edelstahl, stark korrosiv und erzeugen Lochfraß. Je höher die Temperatur, desto stärker ist die korrosive Wirkung.

Sulfate

Einheit: mg/l

Sie führen ebenfalls, wie die Chloride, zu Korrosion auf metallischen Werkstoffen, wenn auch nicht ganz so stark.