Entsalzungsanlagen für die Industrie

Vollentsalzungsanlage und Teilentsalzungsanlage

Ist der Gehalt von Salz in Kesselspeisewasser, Prozesswasser oder Kühlwasser zu hoch, kann es zu Ablagerungen und dadurch zu einer geringeren Leistungsfähigkeit nachfolgender Anlagenteile kommen. Daher macht es gegebenenfalls Sinn, die jeweilige Anlage zur Wasseraufbereitung um eine Entsalzungsanlage für die Industrie zu erweitern. Dabei gibt es die Möglichkeit, eine Vollentsalzungsanlage oder eine Teilentsalzungsanlage zu wählen. Durch das entsalzte Wasser reduziert sich z. B. die Absalzrate deutlich, was weniger Wassernachspeisung erforderlich macht und somit Energie und Betriebskosten senkt und die Umwelt schont.

Sie benötigen entsalztes Wasser für einen reibungslosen Betrieb Ihrer Anlagen? Dann kontaktieren Sie uns.

Geschäftsführer aqua-Technik Beratungs GmbH: Axel Kowalewski

„Teil- oder vollentsalztes Wasser hat unglaublich viele Anwendungsgebiete erobert. Zu Recht, denn Wasser ohne gelöstes Salz lässt viele Probleme gar nicht erst entstehen. Eine Entsalzungsanlage kann hier also die Lösung sein.“

Axel Kowalewski, Gründer

Das können unsere Entsalzungsanlagen für die Industrie:

  • Reduktion der Betriebskosten durch Einsparung von Wasser, Energie und Chemie und somit Schonung der Umwelt

  • Schnelle Amortisation

  • Einfacher Aufbau und leichte Bedienbarkeit

  • Sehr geringer Wartungsaufwand

UNSERE ENTSALZUNGSANLAGEN IM ÜBERBLICK

Sie haben Fragen oder wünschen ein Angebot zu einer Entsalzungsanlage? Wir helfen Ihnen gerne. Antwort innerhalb 24 Stunden!

    Teilentsalzungsanlagen (Entkarbonisierung)

    Entsalzungsanlage zur Teilentsalzung von Wasser

    Teilentsalzungsanlage zur Wasseraufbereitung

    Entsalzungsanlagen liefern entsalztes Wasser unter Verwendung von Ionenaustauscherharzen. Bei dem Verfahren der Teilentsalzung werden wie bei der Enthärtung die Kationen Calcium und Magnesium aus dem Wasser herausgenommen und so die Gesamthärte gesenkt. Als Austauscher kommt ein schwach saurer Ionenaustauscher zum Einsatz, der mit Wasserstoffionen vorbeladen ist. Während bei der Enthärtung der Austausch von härtebildenden Kationen gegen Natrium-Ionen erfolgt, wird bei der Entkarbonisierung gegen Wasserstoffionen ausgetauscht. Aus der Karbonathärte entsteht dadurch Kohlensäure. Der Salzgehalt bei der teilweisen Entsalzung reduziert sich entsprechend. Anschließend erfolgt die Regeneration der Harze mit Salzsäure.

    Nach einigen Jahren ist ein Harztausch erforderlich. Bei größeren Anlagen zur Entsalzung sollten Sie die Funktion der Ionenaustauscherharze regelmäßig über eine Harzanalyse überprüfen lassen.

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    Wir von der AQUA TECHNIK BERATUNGS GMBH sind gerne für Sie da! Jetzt anfragen!

    Vollentsalzungsanlagen (Demineralisierung) im Überblick

    Vollentsalzungsanlage zur Wasseraufbereitung

    Vollentsalzungsanlage zur Wasseraufbereitung

    Bei dem Verfahren der Vollentsalzung, oder auch Demineralisierung, im Ionenaustauschverfahren werden gelöste Stoffe fast vollständig aus dem Rohwasser entfernt. Hierzu wird ein Kation- und ein Anionaustauscher eingesetzt. Diese Austauscher, die mit Harzen befüllt sind, können entweder nacheinander geschaltet (2 Druckbehälter) oder in einem sogenannten Mischbett innig vermischt sein (nur 1 Druckbehälter).

    Um die Laufzeiten zu verbessern, schaltet man häufig Entgasungssysteme zwischen die Austauscher. Moderne Membranentgasungssysteme haben sich am Markt etabliert und bieten Vorteile gegenüber der herkömmlichen Entgasung mit Riesler.

    In der ersten Passage des Kationentauschers wird das Wasser durch die entstehende Kohlensäure stark sauer (niedriger pH-Wert). Die Kohlensäure wird bei der Entgasung ausgetrieben. Im Anschluss fließt das Wasser durch den Anionentauscher, der dadurch geringer dimensioniert werden kann. Die Regeneration der Harze erfolgt mit Salzsäure und Natronlauge. Das Harz muss man nach einer gewisser Zeit austauschen. Eine regelmäßige Harzanalyse gibt bei größeren Anlagen Aufschluss darüber, ob die Ionenaustauscherharze noch richtig funktionieren.

    Wichtig: Soll bereits aufbereitetes Wasser über keine Restleitfähigkeit und Restsilikat verfügen, muss man dem Kationen- und Anionenaustauscher ein Mischbettaustauscher nachschalten. In einem Mischbettaustauscher liegen Kationenaustauscherharz und Anionenaustauscherharz innig vermischt nebeneinander vor. Hierdurch erreicht man mit der Entsalzungsanlage eine noch bessere Vollentsalzung als dies durch nacheinander geschaltete Kationen- und Anionenaustauscher möglich ist. Außerdem dient dieses Vorgehen der Sicherheit, falls bei der vorangeschalteten Anlage eine Störung auftritt.

    Übrigens: Um möglichst reines Wasser zu bekommen, ist das Verfahren der Umkehrosmose die beste Lösung. Mehr zu unseren Anlagen zur Umkehrosmose finden Sie hier:

    Vor- und Nachteile von Entsalzungsanlagen

    Die Aufbereitung mit Entsalzungsanlagen schützt Anlagen vor Korrosion, Ablagerungen und Effizienzverlusten, bringt jedoch auch technische und wirtschaftliche Herausforderungen und Nachteile mit sich.

    VorteileNachteile
    Verbesserte Wasserqualität: Entfernt Salze, Härtebildner und andere gelöste Stoffe, verhindert Ablagerungen, Korrosion und Störungen in Anlagen.Hoher technischer Aufwand: Betrieb erfordert regelmäßige Überwachung, Regeneration und Wartung.
    Schutz und längere Lebensdauer der Anlage: Weniger Kesselstein, Korrosion und Verschleiß in Wärmetauschern, Kühltürmen und Rohrleitungen.Abwasser- und Chemikalienaufkommen: Regeneration von Ionenaustauschern erzeugt salzhaltige Abwässer; Umkehrosmose erzeugt Konzentrat.
    Bessere Energieeffizienz im Betrieb: Saubere Wärmetauscher übertragen Wärme effektiver.Relativ hohe Kosten: Anlagen (z. B. Umkehrosmose, EDI) sind teuer in Anschaffung und Wartung.
    Gleichbleibende Prozessqualität: Reines Wasser verbessert die Qualität der Produkte und ProzesssicherheitChemikalienbedarf – Ionenaustauscher benötigen Regenerationsmittel (z. B. Säuren, Laugen), die sicher gelagert und entsorgt werden müssen.

    Trotz des höheren technischen und finanziellen Aufwands lohnt sich der Einsatz solcher Entsalzungsanlagen langfristig – sowohl ökonomisch durch geringere Wartungskosten und höhere Prozesssicherheit, als auch ökologisch durch den sparsameren Umgang mit Wasserressourcen. Die Entsalzung von Kühl- und Prozesswasser ist daher für viele Industriebetriebe eine sinnvolle und zukunftsorientierte Investition.

    Mit welchen Kosten muss ich für eine Entsalzungsanlage rechnen?

    Die Kosten für Entsalzungsanlagen für Kühl- und Prozesswasser in der Industrie hängen stark ab von Kapazität, Wasserqualität, Technik und Standortbedingungen ab. In der Regel liegen die Kosten für die Anschaffung einer solchen Anlage zwischen unter 1.000 Euro bis zu ca. 4.000 Euro.

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