Gefährdungsbeurteilung 2020-02-13T15:01:14+01:00

Gefährdungsbeurteilung für Kühltürme, Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheider

Kühlturm und Verdunstungskühlanlage

Pseudomonaden, insbesondere Legionellen, stellen im Kühlwasser ein hohes Gesundheitsrisiko dar – wie viele Epidemien, zum Beispiel 2013 in Warstein, zeigen. Um Gefahren einzudämmen, sind Betreiber dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung für Kühltürme und Verdunstungskühlanlagen zu erstellen. Dabei hilft Ihnen die aqua-Technik Beratungs GmbH gerne.

Gefährdungsanalyse nach VDI 2047 Blatt 2 bzw. 42. BImSchV

Als rechtliche Grundlagen für die Gefährdungsbeurteilung gelten unter anderem die 42. BImSchV, § 4 des Arbeitsschutzgesetzes sowie die Richtlinie VDI 2047 Blatt 2. Aber auch die Biostoffverordnung (BioStoffV) und die Gefahrenstoffverordnung (GefStoffV) legen hierfür die gesetzlichen Rahmenbedingungen fest. Ziel der Gefährdungsanalyse ist es, Kühlsysteme und Nassabscheider in Bezug auf ihre hygienische Gefahr zu bewerten und auf dieser Basis Maßnahmen zur Gefahrenabwehr bzw. Prävention ergreifen zu können. Dadurch minimieren sich auch die Haftungsrisiken der Betreiber.

Wichtig: Bei der Gefährdungsbeurteilung für Kühltürme und Verdunstungskühlanlagen muss mindestens eine hygienisch fachkundige Person beteiligt sein.

Bestandteile der Gefährdungsbeurteilung für Kühltürme und Verdunstungskühlanlagen

Wesentliche Bestandteile der Gefährdungsbeurteilung sind die Risikoanalyse und die Risikobewertung, die das potenzielle Schadensausmaß betrachten und daraus erforderliche Maßnahmen ableiten. Mit den Ergebnissen erstellen wir ein fundiertes Gutachten und erklären Ihnen detailliert, wie es weitergeht.

Risikoanalyse

Die Risikoanalyse identifiziert die kritischen Stellen und Zustände, z. B. der Verdunstungskühlanlage. Als Basis dient eine vollständige Dokumentation des Systems und eventueller Änderungen, die den Bau oder Betrieb betreffen.

Folgende Angaben müssen enthalten sein:

  • Anlagenschema
  • Technische Daten
  • Eingesetzte Werkstoffe
  • Behandlungsprogramme
  • Betriebsweise
  • Reinigungs- und Instandhaltungsintervalle
  • Wasserbeschaffenheit
  • Bewertung des Aufstellorts im Hinblick auf mögliche Exposition

Risikobewertung

Hier geht es darum, das Ausmaß und die Wahrscheinlichkeit der hygienischen Risiken zu bewerten. Wenn die Untersuchungsergebnisse von der Norm abweichen, müssen wir geeignete Maßnahmen ergreifen.

Solche Maßnahmen könnten beispielsweise folgende sein:

  • Anpassung von Bioziden (ggf. Menge und Art)
  • Erhöhung der Absalzung
  • Entleerung
  • Reinigung und Desinfektion
  • Umsetzung von bau- und betriebstechnischen Maßnahmen
  • Überprüfung der Wirksamkeit durch zeitnahe zusätzliche mikrobiologische Untersuchungen

Hilfreiche Links

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