„Wir erstellen für Sie rechtssichere Gefährdungsbeurteilungen nach der 42. BImSchV für Kühltürme, Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheider. Für preisbewusste Betreiber stellen wir ein Muster für eine Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung. So können Sie diese gesetzeskonform und einfach selbst erstellen!“

Axel Kowalewski, Geschäftsführer

Gefährdungsbeurteilung nach 42. BImSchV für Kühltürme & Verdunstungskühlanlagen

Gegenstand der Gefährdungsbeurteilung nach 42. BImschV: Verdunstungskühlanlage

Verdunstungskühlanlage

Sie betreiben einen Kühlturm, eine Verdunstungskühlanlage oder einen Nassabscheider, die der 42. BImSchV (sogenannte Legionellenverordnung) unterliegen? Und sind z. B. aufgrund einer Inbetriebnahme oder Wiederinbetriebnahme verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung nach 42. BImSchV für Kühltürme, Verdunstungskühlanlagen oder Ihren Nassabscheider zu erstellen?

Aktuell werden besonders häufig Gefährdungsanalysen nach 42. BImSchV bzw. VDI 2047 von den Behörden eingefordert. Nicht selten sind diese mit einer Frist zur Nachholung verbunden. Wir beraten Sie hierzu gerne, erstellen eine professionelle, rechtssichere Gefährdungsbeurteilung für Sie oder stellen Ihnen auf Wunsch ein Muster für die eigene Durchführung zur Verfügung.

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Gesetzeskonforme Gefährdungsbeurteilung

Nassabscheider in einer Lackierkabine

Nassabscheider in einer Lackierkabine

Als rechtliche Grundlagen für die Gefährdungsbeurteilungen gelten unter anderem die 42. BImSchV, § 4 des Arbeitsschutzgesetzes sowie die Richtlinie VDI 2047 Blatt 2. Aber auch die Biostoffverordnung (BioStoffV) und die Gefahrenstoffverordnung (GefStoffV) legen hierfür die gesetzlichen Rahmenbedingungen fest. Ziel der Gefährdungsbeurteilung ist es, Ihren Kühlturm, Ihre Verdunstungskühlanlage und Ihren Nassabscheider in Bezug auf ihre hygienische Gefahr zu bewerten und auf dieser Basis Maßnahmen zur Gefahrenabwehr bzw. Prävention ergreifen zu können. Dadurch minimieren sich auch die Haftungsrisiken für Sie als Betreiber. Denn im Kühlwasser können Legionellen enthalten sein, die ein hohes Gesundheitsrisiko darstellen, wie viele Epidemien, zum Beispiel 2013 in Warstein, zeigen.

42. BImSchV Gefährdungsbeurteilung: Gesetzliche Pflichten

Die neue Bundesimmisionsschutzverordnung gilt seit August 2017. Für Bestandsanlagen, also Anlagen, die vor dem 19. August 2017 errichtet und vor dem 19. Februar 2018 in Betrieb genommen wurden, ist eine Gefährdungsbeurteilung bei einer sogenannten Wiederinbetriebnahme eine gesetzliche Pflicht. Eine Wiederinbetriebnahme liegt z. B. vor, wenn Lage, Beschaffenheit oder Betrieb der Anlage geändert wurden, was sich auf die Vermehrung oder die Ausbreitung von Legionellen auswirken kann. Das kann bereits bei einem Wechsel des Biozids, neu in Betrieb genommenen Wasseraufbereitungsanlagen oder wesentlichen Veränderungen bei der Wasserführung, z. B. durch neu zu kühlende Maschinen, der Fall sein. Bei einer Inbetriebnahme sogenannter Neuanlagen ist eine Gefährdungsbeurteilung immer durchzuführen. Neuanlagen sind alle Anlagen, die keine Bestandsanlagen sind. Alle Anlagen, die nach dem 19. August 2017 errichtet wurden, gelten demnach als Neuanlagen.

Weiter muss bei Gefährdungsbeurteilungen für Kühltürme, Verdunstungskühler und Nassabscheider mindestens eine hygienisch fachkundige Person beteiligt sein, die eine Schulung zum Erwerb der hygienischen Fachkunde nachweisen kann, die den Richtlinien VDI 2047 Blatt 2 oder VDI 6022 Blatt 4 entspricht. Neben der Gefährdungsanalyse müssen nach der Immisionsschutzverordnung außerdem ein Betriebstagebuch geführt und regelmäßige Laboruntersuchungen des Wasch- oder Kühlwassers durchgeführt werden.

Wichtig: Die 42. BImSchV ist nicht nur eine Richtlinie, sondern muss als Gesetz zwingend umgesetzt und dokumentiert werden. Andernfalls drohen hohe Strafen.

Inhalte der Gefährdungsbeurteilung für Kühltürme und Verdunstungskühlanlagen

Wesentliche Bestandteile der Gefährdungsbeurteilung im Sinne der 42. BImSchV sind die Risikoanalyse und die Risikobewertung, die das potenzielle Schadensausmaß, das hygienische Risiko und die Eintrittswahrscheinlichkeit von hygienischen Risiken der Anlagen betrachten und daraus erforderliche Maßnahmen ableiten. Mit den Ergebnissen erstellen wir ein fundiertes Gutachten und erklären Ihnen detailliert, wie es weitergeht.

Risikoanalyse

Die Risikoanalyse identifiziert die kritischen Stellen und Zustände der Anlage. Als Basis dient eine vollständige Dokumentation des Systems und eventueller Änderungen, die den Bau oder Betrieb betreffen.

Checkliste: Folgende Angaben müssen in der Gefährdungsbeurteilung enthalten sein

  • Anlagenschema
  • Technische Daten
  • Eingesetzte Werkstoffe
  • Behandlungsprogramme
  • Betriebsweise
  • Reinigungs- und Instandhaltungsintervalle
  • Wasserbeschaffenheit
  • Bewertung des Aufstellorts im Hinblick auf mögliche Exposition

Risikobewertung

Hier geht es darum, das Ausmaß und die Wahrscheinlichkeit der hygienischen Risiken der Anlage zu bewerten. Wenn die Untersuchungsergebnisse von der Norm abweichen, sollten geeignete Maßnahmen ergriffen werden.

Solche Maßnahmen könnten beispielsweise folgende sein:

  • Anpassung von Bioziden (ggf. Menge und Art)
  • Erhöhung der Absalzung
  • Regelmäßiger Wassertausch
  • Reinigung und Desinfektion von Anlagenteilen
  • Umsetzung von bau- und betriebstechnischen Maßnahmen
  • Überprüfung der Wirksamkeit durch zeitnahe zusätzliche mikrobiologische Untersuchungen
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Muster für eine Gefährdungsbeurteilung

Sie wollen eine preisgünstige Lösung und Ihre Gefährdungsbeurteilung selbst erstellen? Mit unserem praktischen Muster können Sie Schritt für Schritt die benötigten Daten Ihrer Anlagen eintragen und werden durch die hygienischen Bewertungskriterien geführt.  Am Ende haben Sie eine rechtsichere Gefährdungsbeurteilung im Sinne der 42. BImSchV bzw. VDI 2047 vorliegen. Für eine besonders einfache Handhabung haben wir die Vorlage mit hilfreichen Ausfüllhinweisen versehen. Interesse? Dann schicken wir Ihnen das 54-Seiten umfassende Gefährdungsbeurteilungs-Muster zum Selbstausfüllen gerne per E-Mail zu.