Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilung 2018-09-10T09:59:14+00:00

Gefährdungsbeurteilungen für Kühltürme, Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheider

Bild eines Kühlturmes bzw. Verdunstungskühlanlage

Die aqua-Technik Beratungs GmbH erstellt für Sie Gefährdungsbeurteilungen für einen hygienisch sicheren Betrieb Ihrer Anlagen – bitte sprechen Sie uns bei Bedarf an.

Allgemeines zu Gefährdungsbeurteilungen

Betreiber von Kühltürmen, Verdunstungskühlanlagen oder Nassabscheider sind verpflichtet eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Rechtliche Grundlagen sind unter anderem § 4 Arbeitsschutzgesetz, VDI 2047 Blatt 2 und die 42. BImSchV. Auch die Biostoffverordnung (BioStoffV) und Gefahrenstoffverordnung (GefStoffV) setzen hierfür gesetzliche Rahmenbedingungen.

Die Gefährdungsbeurteilung hat das vorrangige Ziel Kühltürme, Verdunstungskühlanlagen oder Nassabscheider hinsichtlich Ihrer hygienischen Gefahr – Stichworte Legionellen, Pseudomonaden oder Schimmelpilze – zu bewerten um in der Folge Gefahrenabwehr bzw. -prävention betreiben zu können. Auch Haftungsrisiken von Betreibern sind hiermit zu minimieren.

Bei der Gefährdungsbeurteilung muss mindestens eine hygienisch fachkundige Person beteiligt sein.

Bestandteile einer Gefährdungsbeurteilung

Eine Gefährdungsbeurteilung besteht aus Folgenden wesentlichen Teilen:

Risikoanalyse

In der Risikoanalyse werden die kritischen Stellen und Zustände der Verdunstungskühlanlage identifiziert. Als Basis dient eine vollständige Dokumentation des Systems und eventueller Änderungen, die den Bau oder Betrieb betreffen.

Folgende Angaben müssen enthalten sein:

  • Anlagenschema
  • Technische Daten
  • Eingesetzte Werkstoffe
  • Behandlungsprogramme
  • Betriebsweise
  • Reinigungs- und Instandhaltungsintervalle
  • Wasserbeschaffenheit
  • Bewertung des Aufstellorts im Hinblick auf mögliche Exposition

Risikobewertung

In diesem Teil geht es darum, die Höhe und Wahrscheinlichkeit der hygienischen Risiken zu bewerten. Weichen Untersuchungsergebnisse von der Norm ab, sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Geeignete Maßnahmen könnten beispielhaft folgendes sein:

  • Anpassung von Bioziden (ggf. Menge und Art)
  • Erhöhung der Absalzung
  • Entleerung
  • Reinigung und Desinfektion
  • Umsetzung von bau- und betriebstechnischen Maßnahmen
  • Überprüfung der Wirksamkeit durch zeitnahe zusätzliche mikrobiologische Untersuchungen