„Filtration ist die wohl älteste Wasseraufbereitungstechnik. Die Wahl der richtigen Filtrationsmethode entscheidet am Ende über Wirtschaftlichkeit und Zielerreichung!“
Axel Kowalewski, Geschäftsführer

Filtration in der Wasseraufbereitung

Was wir vom Kaffeefilter zuhause kennen, ist auch in der Industrie möglich. So ist die Filtration in der industriellen Wasseraufbereitung eine allgegenwärtige Methode, um unerwünschte Stoffe aus dem Kühlwasser oder Prozesswasser herauszubekommen. Von groben Stoffen wie Blättern oder Sand bis hin zu kleinsten Bakterien oder Viren – mithilfe von Filteranlagen lassen sich zahlreiche Partikel aus dem Wasser entfernen.

Die optimale Filtrationsmethode finden

Mobiler Sandfilter zur Filtration in der Wasseraufbereitung

Mobiler Sandfilter für die industrielle Wasseraufbereitung

Welche Filtration in der Wasseraufbereitung die richtige ist und welche einzelnen Verfahrensschritte notwendig werden, hängt davon ab, welche Qualität das Eingangswasser hat und wie die Anforderungen an das Reinwasser aussehen.

Stoffe, die häufig gefiltert werden:

  • Blätter, Sand, Feststoffe, Partikel, Kleinstlebewesen, Trübstoffe
  • Eisen, Mangan
  • Korrosionsprodukte
  • Verunreinigungen durch Kreislaufwasserführung
  • Fremdstoffe durch Aufkonzentration bei Kreislaufwasser

Unterschiedliche Filtrationsmethoden

Mit dem Begriff „Filtration“ sind alle Verfahren gemeint, die auf mechanischem Weg feste oder gelöste Substanzen von Flüssigkeiten trennen. Am Ende bleibt dann ein sogenanntes Filtrat übrig. Entsprechend der unterschiedlichen Trenngrößen und der zu filternden Stoffe unterscheidet man in der Regel folgende Filtrations- und Membranmethoden:

SiebfiltrationFeinfiltrationPartikelfiltrationMikrofiltrationUltrafiltrationNanofiltrationUmkehrosmose
Trenngrenzen>500 μm5-500 μm1-10 μm0,1-1 μm0,01-0,1 μm0,001-0,01 μm<0.001 μm
Filterbare StoffeSand, KörnerAlgen, größere PartikelKeime, Bakterien, kleine PartikelKeime, Bakterien, Viren, KleinstpartikelViren, makromolekulare SubstanzenNiedermolekulare Substanzen, HuminstoffeIonen

Während bei der Siebfiltration meist nur Blätter, Sand oder Körner gefiltert werden können, ist bei der Nanofiltration schon deutlich mehr möglich. Mit diesem Membranverfahren werden Feststoffe, Mikroorganismen, Trüb- und Schwebstoffe effektiv entfernt oder reduziert. Das ist besonders wichtig, da sich in solchen Stoffen Krankheitserreger einnisten können, die sich mit herkömmlichen Desinfektionsmaßnahmen nicht beseitigen lassen. Wer dagegen reinstes Wasser benötigt, ist mit einer Umkehrosmoseanlage bestens bedient. Darüber hinaus haben wir weitere Filteranlagen für die Industrie wie Sand- und Kiesfilter im Angebot.

Am besten Sie schildern uns Ihr Problem und wir kümmern uns schnell und kosteneffizient darum. Jetzt Kontakt aufnehmen.