Umkehrosmose / RO 2020-06-26T11:21:13+02:00

„Industriekunden wünschen von uns meist Umkehrosmoseanlagen mit hoher Betriebssicherheit und langer Lebensdauer. Billigmembrane werden Sie bei uns nicht finden!“
Axel Kowalewski, Geschäftsführer

Umkehrosmoseanlage für reines Wasser

Umkehrosmoseanlage für reines Wasser im Bau

Umkehrosmoseanlage im Bau

Was für einen Zweck gut ist, kann für einen anderen große Nachteile haben: So verhält es sich zum Beispiel mit den Inhaltsstoffen von Wasser. Während Calcium, Magnesium und andere Mineralien für unseren Trinkgenuss durchaus erwünscht sind, können sie bei anderen Anwendungen großen Schaden anrichten. Demnach kann man beispielsweise OP-Besteck nicht mit unbehandelten Trinkwasser sterilisieren, weil die enthaltenen Salze dort zu Ablagerungen führen würden. Hierfür und für andere hygienische oder technische Prozesse in Laboren, der Medizintechnik, der Lebensmittelindustrie oder auch für den effizienten Betrieb eines Dampfkessels wird Rein- oder Reinstwasser benötigt.

Um Inhaltsstoffe aus dem Wasser zu entfernen und annähernd reines Wasser zu erzeugen, setzt man eine Umkehrosmoseanlage ein. Wir helfen Ihnen hier gerne weiter.

Umkehrosmose – so funktioniert‘s

Die Umkehrosmose ist ein physikalisches Verfahren, das wir uns von der Natur abgeschaut haben. So gleichen bei der sogenannten Osmose Flüssigkeiten, die durch eine halbdurchlässige Membran getrennt sind, ihre Ionenkonzentration aus. Bei der Umkehrosmose funktioniert das Ganze – wie der Name schon sagt – „umgekehrt“. Hierbei wird Wasser mit Druck gegen spezielle Membrane gepresst. Während ungelöste und gelöste Stoffe im Konzentrat (konzentriertes Wasser) zurückgehalten werden, tritt das reine Wasser, auch Permeat genannt, nahezu ohne Inhaltsstoffe aus. Durch die Umkehrosmose lassen sich auch Schwermetalle, Pestizide, Hormone oder Medikamentenrückstände entfernen.

Für die Umkehrosmoseanlage, auch RO-Anlage oder UO-Anlage genannt, werden weder Harze noch Regenerierungsmittel oder andere Chemikalien benötigt, was ihren Betrieb besonders umweltfreundlich macht. Zum Schutz der Membrane ist aber häufig der Einsatz eines Dispergators (chemisches Zusatzmittel) in sehr geringen Mengen sinnvoll. Je nach Wasserqualität kann man die Membrane hin und wieder sauer (bei Kalkablagerungen) oder alkalisch (bei Biologiebefall) reinigen.

Wichtig: Umkehrosmoseanlagen entfernen keinerlei Gase, wie z. B. Sauerstoff, aus dem Wasser. Hierzu benötigt man ergänzende Technologien wie die Membranentgasung.

Vorteile einer Umkehrosmoseanlage

  • Geeignet für hygienische Prozesse: Membrane stellen eine sogenannte Keimsperre dar und sind somit undurchlässig für Bakterien oder Viren.
  • Umweltfreundlicher Betrieb
  • Leichte Integration in bestehende Anlagen
  • Wartungsarm

Wichtiges für den Betrieb einer Umkehrosmoseanlage

Vor der Installation einer Umkehrosmoseanlage sollten Sie unbedingt die Rohwasserqualität prüfen und die Membrane entsprechend anpassen lassen. Außerdem sind häufig bestimmte Voraufbereitungsverfahren des Wasser, wie z. B. eine Enthärtung sinnvoll. Dadurch haben die Membrane der UO-Anlage eine höhere Lebensdauer.

Eine übersichtliche SPS-Steuerung bindet die Anlage optimal in die Produktion ein und ermöglicht eine bedienerfreundliche Nutzung. Zusätzlich gehören zum Standard einer guten Anlagenbaufirma effiziente Pumpen, hochwertige Messgeräte und Armaturen. Hier sind Sie bei uns genau an der richtigen Adresse.