Umkehrosmose / RO

Umkehrosmose / RO 2018-06-16T13:40:48+00:00

Umkehrosmoseanlage – Reines Wasser

Umkehrosmoseanlage im Bau

Eine Umkehrosmoseanlage wird dazu verwendet sehr reines Wasser zu produzieren. Die Umkehrosmose entfernt jedoch keinerlei Gase, wie z. B. Sauerstoff oder Kieselsäure. Hierzu ist zusätzliche Technik wie Membranentgasung oder EDI-Anlagen notwendig.

Es ist ein physisches Verfahren, bei dem mit Druck Wasser durch eine Membrane gepresst wird. Während ungelöste und gelöste Stoffe im Konzentrat (konzentriertes Wasser) zurückgehalten werden, tritt das Permeat (das reine Wasser) nahezu inhaltsstofflos aus.

Es werden kein Harz, keine Regenerierung oder andere Chemikalien benötigt. Zum Schutz der Membrane ist einzig ein Dispergator (chemisches Zusatzmittel) sinnvoll. Je nach Wasserqualität sollten die Membrane hin und wieder sauer (bei Kalkablagerungen) oder alkalisch (bei Biologiebefall) gereinigt werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Membrane undurchlässig für Keime und Viren sind. Die Membrane stellen eine sogenannte Keimsperre da. Deshalb werden die Umkehrosmoseanlagen besonders häufig in Hygienischen Prozessen eingesetzt. Weit verbreitet ist die Anwendung von UO-Anlagen in Krankenhäusern, Laboren und kleinen Pharmaanwendungen. Auch Schwermetalle, Pestizide, Hormone oder Medikamentenrückstände lassen sich mit einer Umkehrosmoseanlage restlos entfernen.

Bei der Auslegung einer Umkehrosmoseanlage ist immer die Rohwasserqualität zu prüfen und die Membrane entsprechend auszulegen. Entsprechende Voraufbereitungsverfahren des Wassers, wie z. B. eine Enthärtung sind meist sinnvoll. Die Membrane der UO-Anlage haben dann eine deutlich höhere Lebensdauer.

Durch eine übersichtliche SPS-Steuerung lässt sich eine Anlage optimal in eine Produktion einbinden und ermöglicht eine bedienerfreundliche Steuerung. Speziell ausgewählte Pumpen mit effizienten Motoren, hochwertige Messgeräte und Armaturen sollten zum Standard einer guten Anlagenbaufirma gehören.